Burgk
Wir schauen uns das Schloss Burgk von außen an, erkunden die Umgebung und werfen einen Blick auf die Talsperre Burgkhammer.

Karte
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Nachdem wir von unserem Ausflug in die Feengrotten und vom Goldwaschen zurück am Wohnmobil sind, machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Stellplatz. Dazu verlassen wir Saalfeld auf der Bundesstraße B85 in südliche Richtung. Noch in Saalfeld kommen wir an den Fabrikhallen der Stollwerk GmbH vorbei. Diese stellt an diesem Standort zum Beispiel die Sarotti und Sprengele Schokoladenprodukte her. Es gibt auch einen Sarotti Fabrikverkauf (Auf Karte Zeigen) , der aber an diesem Tag bereits geschlossen hat.
Wir fahren weiter über schmale Straßen und finden trotz eines kleinen Umweges wegen Höhen- und Gewichtsbeschränkung nach ca. 50km einen Weg nach Burgk.
Stellplatz in Burgk
Leider wird der Wohnmobilstellplatz oberhalb des Ortes am Saaleturm[[map_locaton:saaleturm]] gerade gebaut. Die Gemeinde weißt aber auf einem Schild darauf hin, dass für die Übergangszeit der Parkplatz direkt neben an verwendet werden darf. Die Übernachtung kostet 8€ und da wir keinen Strom benötigen stört es uns nicht weiter, dass der eigentliche Stellplatz gesperrt ist.
Die Nacht ist ruhig und selbst den Bus der laut Fahrplan am Saaleturm hätte fahren sollen, haben wir nicht gehört.
Burgk
Bevor wir weiterreisen wollen wir noch das Schloss Burgk besichtigen[[map_route:burgk_ausflug]]. Wir gehen vom Parkplatz wenige Meter die Ortsstraße bergab und biegen nach wenigen Metern auf einen befestigten Fußweg ein. Hier begrüßt uns ein hölzerner Ritter und heißt uns willkommen.

An dem Weg gibt es einen Aussichtspunkt mit Bank der einen Blick über die Talsperre Burgkhammer (Auf Karte Zeigen) gewehrt.

Nach ungefähr 500 Metern kommen wir am Eingang des einstigen Reußischen Residenz Schloß Burgk (Auf Karte Zeigen) an. Direkt davor befindet sich eine Ladestation des E-Bike Netzes, das eigene E-Bike kann also während eines Besuches wieder aufgeladen werden.

Im Schloss selbst befindet sich ein Museum mit historischen Räumen. Weiterhin bildet es mit immer wieder wechselnde Ausstellungen, Konzerten und Festen ein kulturelles Zentrum in Ostthüringen. Weitere historische Details können der Webseite des Schloß Burgk entnommen werden. Die Besichtigung des Innenhofs des Schlosses ist ohne das Entrichten eines Eintrittspreises möglich.

Der Weg führt weiter in Richtung der historischen Parkanlagen des Schlosses. Auf dem Weg dort hin können wir bei einem Blick ins Tal der Saale die historische Holzbrücke (Auf Karte Zeigen) entdecken.

Ungefähr 500 Meter vom Schloss entfernt liegen die Parkanlagen mit dem Sophienhaus (Auf Karte Zeigen) .

In den Sommermonaten ist dies laut der Werbung vor Ort der wohl romantischste Ort des Schlosses. Das Ambiente bietet die Möglichkeit für Hochzeiten und andere Veranstaltungen. Wir werfen einen Blick durch die großen Fenster in den hellen Innenraum.

Neben dem Sophienhaus sehen wir einen Wegweiser zu einem Naturlehrpfad. Dieser führt uns auf einem schmalen Pfad hinab in das Tal der Saale. Am Wegesrand stehen immer wieder Schilder mit Bildern und Namen von Tieren und Pflanzen.
Im Tal angekommen begeben wir uns auf den Rückweg und passieren dabei noch die Staumauer der Talsperre Burgkhammer, welche zur Stromerzeugung genutzt wird.

Von der Staumauer eröffnet sich noch einmal ein schöner Blick auf das Schloss. Wir haben Glück und es ist ein recht windstiller Tag, so dass sich das Schloss noch einmal im Wasser spiegelt.

Saaleturm
Nach unserer Wanderung kommen wir wieder am Parkplatz mit dem 43 Meter hohen Saaleturm an. Der Turm wurde 2011 eingeweiht und ist als Aussichtsturm konzipiert. Die unterste Platform ist ohne Eintritt begehbar. Hier wird auf Informationstafeln über den Bau des Turms informiert. Um die oberste Aussichtsplattform in 36 Metern zu erreichen muss an einer Drehtür der Eintritt von 1€ entrichtet werden. Zu beachten ist jedoch, dass der Automat nicht wechselt. Da es anfängt zu Regnen entschließen wir uns die Aussichtsplatformen des Turms vielleicht bei einem nächsten Besuch zu erklimmen.

Zurück am Wohnmobil packen wir unsere Sachen zusammen und setzen die Fahrt fort.
So geht es weiter
Zum Abschluss unserer Reise verbringen wir noch zwei Tage an der Talsperre Pöhl. Wir gehen wandern, besichtigen den Julius-Mosen-Turm und stoßen auf Reste längst vergangener Siedlungen.
Leider ist unser Abenteuer schon wieder vorbei und wir kehren zurück und schließen die Reise mit einem Fazit ab.